Presse- und Video/TV-Beiträge 2013

Aus der Ems-Zeitung vom 30. Dezember 2013

Ingo Rieken übernimmt NABU-Vorsitz

Naturschutz „light“ will die Ortsgruppe Emsland-Nord des NABU um (von links) Kassenwart Manfred Börger, den stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Augustin und den Vorsitzenden Ingo Rieken vermitteln.

Nachfolger von Theo Lüken in der Ortsgruppe Emsland-Nord

 

PAPENBURG. Neue Wege gehen, um Nachwuchs für die Vereinsarbeit zu gewinnen, will nun die Ortsgruppe Emsland-Nord des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Die entsprechenden Überlegungen stellte Ingo Rieken vor, der von der Mitgliederversammlung zuvor zum neuen Vorsitzenden gewählt worden war.

 

Rieken, der gemeinsam mit seinem Vorgänger Theo Lüken und Nils Hoogstraat seit drei Jahren für die Betreuung von Befis Naturgarten verantwortlich zeichnet, will den Schau- und Lehrgarten aktiv in die Mitgliederwerbung einbinden. „Mit Befis Naturgarten können wir viele Leute mit einfachen Themen an die Natur heranführen – das nenne ich Naturschutz light“, erklärte Rieken. Weil mit 1400 Besuchern im vergangenen Jahr der Ansturm auf den Schaugarten kaum noch zu bewältigen gewesen sei, sollen laut Rieken stattdessen drei feste Termine im Jahr für Führungen genutzt werden. „Dabei soll auch gezielt die Arbeit des NABU Emsland vorgestellt werden“, so Rieken. Konkret schlug er auch vor, gemeinsam mit jungen Familien Getreide- oder Kartoffelfelder anzulegen und vom Pflanzen bis zur Ernte zu betreuen. Auch ganz praktische Hinweise zum Umwelt- und Naturschutz für jedermann sollen gegeben werden. Die vergangenen sechs Jahre ließ der scheidende Vorsitzende Theo Lüken Revue passieren. „Wir haben nicht nur einen Zuwachs an Mitgliedern, sondern auch an Inhalten und Aktivitäten erlebt“, so Lüken. Dank zahlreicher Arbeitsgemeinschaften wie der Fledermaus-, Schmetterlings-AG oder der Gruppe zum Feuchtwiesenschutz sei die mehr als 280 Mitglieder zählende Ortsgruppe vielseitig aufgestellt. Mit ihrem Fachwissen wollen sich die Mitglieder der Ortsgruppe Emsland-Nord auch an der Papenburger Landesgartenschau im kommenden Jahr beteiligen. Drei Themen sollen laut Karl-Heinz Augustin, dem zweiten Vorsitzenden, mit Führungen – zum Teil auch auf Niederländisch – besetzt werden: Fledermaus, Feuchtwiese und Moor. Auch ein grünes Klassenzimmer sei geplant. Darüber hinaus sprach der zweite Vorsitzende die Verbandsarbeit zum Schutz und zur Wiedervernässung der Hochmoore an. Konkret müsse sich der Verein dafür einsetzen, ein Gebiet an der südwestlichen Ecke der Esterweger Dose zu bekommen, um das Moor vor der Verbreitung der Birkenwälder zu bewahren.

Original-Bericht aus der Ems-Zeitung
1230_EZE_H1_15.pdf
PDF-Dokument [2.3 MB]

Aus dem „Der Wecker“ vom 29. Dezember 2013

Wechsel an der Nabu-Spitze

Theo Lüken (von links) gab den Vorsitz an Ingo Rieken ab. Karl-Heinz Augustin ist zweiter Vorsitzender, Manfred Börger führt die Kassengeschäfte.

Die Gruppe Emsland-Nord der Umweltschutzorganisation hat einen neuen Vorsitzenden – Ingo Rieken, Besitzer von Befis-Naturgarten in Burlage.

 

Burlage/Emsland.
In ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr hat die Gruppe Emsland-Nord des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) einen neuen Vorsitzenden gewählt. Nachfolger von Theo Lüken aus Bockhorst, der nach sechs Jahren nicht wieder kandidierte, ist Ingo Rieken aus Jennelt. Der 36-Jährige, seit vielen Jahren aktives Nabu-Mitglied, ist Mitinitiator und Besitzer von Befis-Naturgarten in Burlage.
Zum zweiten Vorsitzenden wurde Karl-Heinz Augustin aus Völlenerkönigsfehn gewählt. Manfred Börger aus Papenburg ist Kassenwart, Manfred Trzoska aus Aschendorfermoor übernahm den Posten des Schriftführers.
Die Nabu-Gruppe Emsland-Nord hat mehr als 280 Mitglieder. Sie setzen sich seit Jahren erfolgreich für den Schutz der Feuchtwiesen in der Region und für den Bestandserhalt der Wiesenvögel ein. So kümmern sich die Naturfreunde unter anderem um Naturschutzflächen entlang der Ems, um das Obermoor in Aschendorf, das Leegmoor in Surwold und um Flächen in der Esterweger Dose in Bockhorst. Hier werden beispielsweise Wiesenvögel für wissenschaftliche Zwecke und zur Ausarbeitung von weiteren Schutzmaßnahmen kartiert und katalogisiert.
„Wir scheuen keine Konflikte, aber wir gehen auch nicht auf Konfrontationskurs, sondern suchen immer gute Kompromisse. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, sagte der zweite Vorsitzende Karl-Heinz Augustin. Unter dem Vorsitz von Lüken habe sich der Nabu-Emsland-Nord immer als Partner der Landwirtschaft verstanden, nie als Gegner. Auch diesen Weg wolle man in Zukunft fortsetzen. Darüber hinaus arbeite man eng mit der Gruppe Papenburg der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte-Weser-Ems und dem Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz zusammen.
„Mit Ingo Rieken möchten wir einen Generations-wechsel einläuten“, erklärte Theo Lüken seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur. Er verwies auf ein Großprojekt, dass er zusammen mit seinem Nachfolger und mit Nils Hoogstraat in den vergangenen drei Jahren realisiert habe: „Befis Naturgarten“ – ein Lehr- und Schaugarten im Rhauderfehner Ortsteil Burlage. Das sei sehr viel Arbeit gewesen. Diesem Kleinod wolle er sich nun in Zukunft verstärkt widmen, sagte Lüken.
Ingo Rieken will die Nabu-Gruppe künftig noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dazu werde man mehrere öffentliche Veranstaltungen auf die Beine stellen, hieß es. Für Eltern mit Kindern wolle man Naturschutz praktisch erlebbar machen.

Original-Bericht aus dem "Der Wecker"
Wecker_Dezember2013.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Aus dem General-Anzeiger vom 27. Dezember 2013

Ingo Rieken übernimmt den Nabu-Vorsitz

Er leitet jetzt den Emsland-Nord-Regionalverband der Naturschützer

Neuer Nabu-Vorsitzender: Ingo Rieken.

Der Vorsitzende kündigt an, dass sich die Interessengemeinschaft jetzt viel stärker der Öffentlichkeit zuwenden wird.

 

PAPENBURG/BURLAGE/LEER - Nach mehr als sechs Jahren erfolgreicher Arbeit an der Spitze des Naturschutzbundes (Nabu) Emsland-Nord stellte sich Theo Lüken aus Bockhorst jetzt nicht erneut zur Wahl. Er möchte sich künftig verstärk um Befis Naturgarten in Burlage kümmern. Ingo Rieken, Mitinitiator von Befis Naturgarten, übernimmt dafür den Posten des Vorsitzenden des Nabu-Verbandes Emsland-Nord.
Weitere Vorstandsmitglieder sind Karl-Heinz Augustin als 2. Vorsitzender, Manfred Börger als Kassenwart und Manfred Trzoska als Schriftführer.
Die Ortsgruppe mit mehr als 280 Mitgliedern ist seit Jahren sehr aktiv im Bereich Feuchtwiesenschutz und Wiesenvögel tätig. So betreuen die Mitglieder hier zum Beispiel Naturschutzflächen an der Ems, im Aschendorfer Obermoor, das Leegmoor in Surwold sowie Flächen in der Esterweger Dose in Bockhorst. Seit vielen Jahren werden hier Wiesenvögel für wissenschaftliche Zwecke und zur Ausarbeitung von weiteren Schutzmaßnahmen kartiert und katalogisiert.
Die Verantwortlichen des Nabu Emsland-Nord scheuten keine Konflikte, pflegten aber auch nicht den Konfrontationskurs, sondern suchten immer gute Kompromisse. Das solle auch in Zukunft so bleiben, erklärt der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Augustin. Unter dem Vorsitz von Theo Lüken habe sich der Nabu Emsland-Nord stets als Partner der Landwirtschaft verstanden.
Das gelt auch in der Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Vereinen. So arbeite die Nabu-Gruppe auch eng mit der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte- Weser-Ems (Gruppe Papenburg) zusammen und sei im Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz aktiv.
„Mit Ingo Rieken möchten wir einen Generationswechsel einläuten“, sagt Theo Lüken, der bereits seit drei Jahren zusammen mit Ingo Rieken und Nils Hoogstraat den Lehr- und Schaugarten Befis Naturgarten in Rhauderfehn-Burlage leitet.
Die Nabu-Gruppe sei eine breit aufgestellte und aktive Gruppe mit enormem Fachwissen, unterstreicht Lüken.
Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder, um aus den einzelnen Bereichen zu berichten, Projekte vorzustellen und aktuelle Themen zu besprechen. Es gebe immer viel zu berichten – zum Beispiel aus der Fledermaus-AG, dem Schmetterlingsprojekt in der Esterweger Dose oder Vorbereitungen zur Landesgartenschau in Papenburg.
„Künftig möchten wir uns“, so Vorsitzender Ingo Rieken, stärker der Öffentlichkeit zuwenden. Geplant sind im kommenden Jahr mehrere öffentliche Termine. Hier möchten wir nicht nur das Thema Natur- und Umweltschutz, sondern auch die Arbeit im Nabu Emsland-Nord vorstellen.“ Geplant seien auch Veranstaltungen für Eltern mit Kindern. Dabei solle Naturschutz praktisch erlebt werden. Auch würden die Nabu-Angebote im Internet verbessert.

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
GA_Dezember_2013.pdf
PDF-Dokument [824.8 KB]

Aus dem "Der Wecker" vom 17. November 2013

„Piep-Show“ aus der Kinderstube

Vom Innern der Hütte kann man in die Vogelkästen sehen.

Die Umwelt-Stiftung Weser-Ems in Oldenburg hat die neue Attraktion in „Befis Naturgarten“ mit finanziert.

 

BURLAGE. „Entdecker gesucht“ – unter diesem Motto haben in der zurückliegenden Saison mehr als 1400 Gäste, darunter auch viele Schulklassen, „Befis Naturgarten“ in Burlage besucht. Die Herbst- und Winterpause ist einer zweiten umfangreichen Erweiterung und einigen Umbauten vorbehalten. Schon einmal ist der Schaugarten des Nabu-Emsland-Nord um das doppelte auf jetzt rund 10 000 Quadratmeter Fläche vergrößert worden.


Das neuste Bauprojekt ist erst kürzlich fertig geworden: die „Piep-Show“. An einer Holzhütte sind Nistkästen angebracht, die mit gläsernen Rückwänden versehen sind. Vom Innern der Hütte aus können so im Frühjahr und Sommer die Singvögel beim Brüten und beim Füttern ihres Nachwuchses beobachtet werden. Webcams nehmen ständig aktuelle Bilder aus der Kinderstube auf, die direkt auf die Internetseite www.befis-naturgarten.de übertragen werden.
Das mit 1 200 Euro von der Umwelt-Stiftung Weser-Ems in Oldenburg geförderte Projekt gehört zu den größten Attraktionen in „Befis Naturgarten“, so Initiator Ingo Rieken. Er verweist aber auch auf die anderen Besonderheiten der Anlage. Seit dem Frühjahr verbindet eine kleine Brücke das alte und das neuen Areal. Hier befindet sich der neu angelegte Schmetterlingsgarten der Grundschule Rhaudermoor. Ein Imkereistand befindet sich zurzeit im Aufbau. Hier will Imker Johann Fennen bis zu sechs Bienenvölker unterbringen.
Und für das nächste Jahr steht ein weiteres Projekt an. Das Naturgarten-Team feilt gerade an den Plänen zu „Befis Klassenzimmer“. In einem Bauwagen soll ein Unterrichtsraum mit einem kleinem Labor eingerichtet werden. Und damit die Schüler den Nutzen der Sonnenenergie hautnah erleben können, soll eine Solaranlage auf dem Dach Strom liefern. Das Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mit „Befis Klassenzimmer“ einen außerschulischen Lernort anzubieten.
Für die kommende Saison ist in Zusammenarbeit mit dem Nabu-Emsland-Nord ein Blüten- und ein Sommerfest sowie eine Herbstveranstaltung geplant. Dabei werden individuelle Führungen für Gruppen angeboten. Und natürlich kann der Garten weiterhin zwischen April und August täglich auf eigene Faust erkundet werden, so Rieken.

Original-Bericht aus "Der Wecker"
Der_Wecker.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]

Aus dem Sonntags-Report vom 25. August 2013

„Dieses Projekt ist eine Herzensangelegenheit“

Meta Janssen-Kucz engagiert sich für Befis Naturgarten

Gemeinsam für den Artenschutz: (von links) Sponsoren Markus Arens (Villa Savelsberg), Sven und Melanie Kassmann (MK Advertising), Ingo Rieken, Schirmherrin Meta Janssen- Kucz, Theo Lüken und die Imker Johann Fennen und Hannelore Cordes.
Zum Naturgarten gehören natürlich auch mehrere Bienenvölker, eines lebt im Schaukasten links im Bild. Die Bienen liefern den Honig und das Wachs, welche beide in der Imkerei „rechts im Bild) weiterverarbeitet werden.

Leer (bh) Meta Janssen-Kucz, Landtagsabgeordnete für die Grünen aus Leer, hat die Schirmherrschaft für Befis Naturgarten übernommen. „Für mich ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit: Dass sich Bürger so für den Artenschutz einsetzen, ist jede Unterstützung wert, die man liefern kann“, so Janssen-Kucz. Sie verspricht: „Ich werde in Hannover für dieses Projekt Türen öffnen.“ „Man lernt nie aus“ „Befis Naturgarten“ wird unter anderem durch staatliche Fördergelder und Hilfen des NABU finanziert. Aber es mangelt nicht nur am Geld, erklärt Theo Lüken: „Ein Problem ist, dass wir für die Arbeit, die hier anfällt, mehr ehrenamtliche Unterstützer gebrauchen könnten.“ Damit meint Lüken, Vorsitzender des NABU-Verbands Emsland-Nord, nicht nur die Pflege des mittlerweile 1 Hektar großen Areals. „Hier finden viele Führungen für Gruppen sowie Schulungen statt. Zum Beispiel finden die Praxisteile des Lehrgangs zum Obstbaumfachwart des Bildungszentrums Potshausen hier statt. Und all das muss koordiniert werden“, so Lüken. Die neue Schirmherrin pfl ichtet ihm bei: „Man lernt nie aus und das gilt besonders für die Natur. Es ist enorm wichtig, dass hier weiter Schulungen und Führungen stattfinden können. Der Naturgarten ist ein faszinierender und vor allem frei zugänglicher Einblick in den Artenschutz. Und in so ein Projekt muss man sich mit Arbeitskraft und auch in finanzieller Hinsicht einbringen“, so Janssen-Kucz. „Die Kreativität ist da“ Für sie ist die Schirmherrschaft kein taktisches Manöver vor der Wahl. „Es muss ein parteiübergreifendes Anliegen sein, den Naturgarten zu unterstützen. Artenschutz geht nur, wenn Politiker gemeinsam streiten und sich einsetzen“, erklärt die Grünen-Landtagsabgeordnete. Und: „Die Kreativität ist da. Daraus entstehen viele Wünsche und konkrete Pläne und die gilt es tatkräftig zu unterstützen.“ „In Zeiten, wo alles zugepfl astert wird, brauchen Tiere und seltene Pfl anzenarten einen geschützten Raum zum Überleben“, ergänzt Theo Lüken und prognostiziert lachend: „Künftig soll sich hier noch einiges tun. Aber wir haben zu viele Pläne bei zu wenig Land.“

Eines der jüngsten Projekte des Naturschutzteams ist der Obstgarten, zu dem eine Streuobstwiese gehört. Eigens dafür wurden zusätzlich zum Naturgarten rund 5.000 Quadratmeter Land am Burlager Tief gepachtet. Fotos: Birger Herrmann

Noch nicht einmal drei Jahre ist es her, dass Ingo Rieken und Theo Lüken ein verwildertes Stück Land am Burlager Tief in Rhauderfehn in einen Schaugarten verwandelt haben. Und was die beiden in dieser Zeit gemeinsam mit ihren Unterstützern geschafft haben, kann sich sehen lassen: Das Artenschutzprojekt „Befi s Naturgarten“ in Burlage lockt mit seiner Mischung aus Information und Erlebnis nicht nur unzählige Besucher in das Kleinod, sondern auch Fernsehteams, die über die Arbeit der Naturschützer berichten.

Original-Bericht aus dem Sonntags-Report
10047.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

Aus dem General-Anzeiger vom 17. August 2013

„Haben guten Kompromiss gefunden“

Von Nils Thorweger

Interview Nach dem Fischsterben in Burlage:
Sielacht wird künftig erst im Oktober mähen

Das Burlager-Langholter Tief. Anfang August verendeten dort nach Mäharbeiten viele Fische. BILDER: ARCHIV

Nahe „Befis Naturgarten“ waren zahlreiche Tiere verendet, nachdem die Böschungen gemäht worden waren. Ingo Rieken und seine Mitstreiter waren entsetzt. Jetzt gab es ein klärendes Gespräch.

 

Jetzt gab es ein klärendes Gespräch zwischen Vertretern der Sielacht und von „Befis Naturgarten“.

 

GA: Herr Rieken, Anfang August sind nach Mäharbeiten viele Fische im Burlager-Langholter Tief verendet. Was ist seitdem passiert?

Ingo Rieken: Wir haben uns mit den Verantwortlichen der Stickhauser Sielacht, Meino Kroon und Holger Baummann, getroffen, um die Geschehnisse in „Befis Naturgarten“ zu besprechen. Bei dieser Unterhaltung und einem Rundgang durch den Garten konnten wir unsere Sicht der Dinge darstellen Aber auch die Siel acht verwies auf die Notwendigkeit dieser Mäharbeiten.

GA: Was ist denn konkret bei dem Gespräch herausgekommen?

Rieken: Wir waren sehr dankbar für das Angebot der Sielacht Stickhausen, sich die Situation vor Ort direkt anzusehen. Beiden Parteien lag viel daran, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wir konnten uns auf eine spätere Mahd im Oktober verständigen, dann ist der Sauerstoffgehalt im Wasser höher und die Uferbereiche bieten den vielen Schmetterlingen und Insekten länger Schutz und Nahrung. Zukünftig soll es noch engere Absprachen geben, wenn es um den Schutz und Erhalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt geht.

GA: Sind Sie damit zufrieden?

Rieken: Es waren sehr informative Gespräche, die dazu beigetragen haben, Verständnis für die Arbeit der Sielacht aber auch des Naturschutzes zu wecken. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es hat gezeigt, dass man auch hier einen guten Kompromiss finden konnte.

Ga: Wie ist jetzt die aktuelle Situation am Tief?

Rieken: Schade ist die Tatsache, dass viele Fische während der Mäharbeiten verendet sind. Ich denke, es wird einige Zeit dauern, bis sich die Situation beziehungsweise der Fischbestand am Burlager-Langholter Tief wieder normalisiert haben.

 

Hintergrund:

Anfang August verendeten im Burlager Tief an „Befis Naturgarten“ viele Fische wie Brassen, Schleien und sogar ein Hecht. Ingo Rieken, Besitzer des Gartens, und Theo Lüken, Vorsitzender des Naturschutzbundes Kreis Emsland-Nord, brachten das Fischsterben damals mit Mäharbeiten zur Pflege des Gewässers in Verbindung, die an dem Tag durchgeführt worden waren. Durch das Aufwirbeln des Untergrundes sei der Sauerstoffgehalt im Wasser so stark gesunken, dass die Fische verendeten, meinten sie. Verantwortlich für die Arbeiten war die Sielacht Stickhausen.

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [422.4 KB]

Aus dem General-Anzeiger vom 8. August 2013

„Wir hoffen, dass sie uns bei Problemen hilft“

Ingo Rieken (vorne, links), Besitzer von „Befis Naturgarten“ in Burlage, und Theo Lüken (vorne rechts), Vorsitzender des Naturschutzbundes
Kreis Emsland-Nord, überreichten gestern der niedersächsischen Landtagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen, Meta Janssen-Kucz aus Leer (2. von rechts), zur Schirmherrschaft eine Urkunde und einen Blumenstrauß im Kreis der Sponsoren. Dahinter stehen (von links) Imkerin Hannelore Cordes, Melanie und Sven Kassmann von der Firma MK Advertising Media GmbH in Rhauderfehn, Imker Johannes Fennen und Markus Arens vom Pflegedienst Villa Savelsberg in Papenburg.

Von Elke Wieking

 

GA-Interview Ingo Rieken von „Befis Naturgarten“ in Burlage über die neue Schirmherrin des Projektes, Meta Janssen-Kucz

 

GA-Interview Ingo Rieken von „Befis Naturgarten“ in Burlage über die neue Schirmherrin des Projektes, Meta Janssen-Kucz

Der Besitzer des Grundstücks und seine Mitstreiter hoffen, dass die Landtagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen ihre Ansprechpartnerin in Hannover ist.

GA: Meta Janssen-Kucz für die Schirmherrschaft von „Befis Naturgarten“ zu gewinnen, war bestimmt einfach, oder?

Ingo Rieken : Ja. Und weil sie Landtagsabgeordnete der Grünen ist, passt das auch politisch.

GA : Was erwarten Sie denn von ihrer Schirmherrin?

Rieken : Es ist für uns eine große Anerkennung, dass sie das macht. Ich denke, wir haben lokal inzwischen einen guten Namen. Wir hoffen, über Meta Janssen-Kucz einen langen Arm nach Hannover zu haben. Wir hoffen, dass sie uns hilft, wenn wir Probleme haben oder Anträge für Fördermittel stellen wollen. Als Landtagsabgeordnete soll sie unsere Ansprechpartnerin in Hannover und unser Sprachrohr sein. Wir möchten über Meta Janssen-Kucz besser gehört werden.

GA: „Wir“, ist das der Verein „Befis Naturgarten“?

Rieken : Nein, wir sind kein Verein. „Wir“ sind im Kern drei Leute: Mir gehört der Garten. Ich kümmere mich um ihn und entwickle Ideen. Theo Lüken ist Vorsitzender des Naturschutzbundes Kreis Emsland-Nord und Nils Hoogstraat kümmert sich um die Technik. Über Theo Lüken sind wir Mitglied im Naturschutzbund (Nabu).

GA : Wie finanzieren Sie das Projekt „Befis Naturgarten“?

Rieken : Wir haben bestimmt schon 4000  Euro an Eigenmitteln in den Garten gesteckt. Wir haben auch Sponsoren wie Melanie und Sven Kassmann von MK Advertising in Rhauderfehn, die unsere Infoschilder gemacht haben. Und Markus Arens von der Villa Savelsberg in Papenburg hat für seine Pflegeheimbewohner viele Obstbäume gepflanzt. Wir haben im vergangenen Jahr den Umweltpreis der Sparda-Bank über 2000  Euro bekommen. Und die Umwelt-Stiftung Weser-Ems übernimmt die Kosten der neuen 1200  Euro teuren Piep-Show.

GA: Was bieten Sie den Besuchern in „Befis Naturgarten“?

Rieken : Wir sind im November 2010 mit einem halben Hektar Garten angefangen. Im vergangenen November haben wir noch mal einen halben Hektar dazu bekommen. Dort haben wir angefangen, eine Streuobstwiese zu pflanzen. Durch das Gelände fließt das Burlager Tief, das ist noch eines der wenigen natürlichen Gewässer hier. Wir haben viele unterschiedliche Pflanzen und Gehölze. Man kann in einem Schaukasten ein Bienenvolk mit seiner Königin sehen. Wir wollen vor allem Kindern eine Piep-Show zeigen. Das heißt: In einer Blockhütte kann man hinter Glas Vögel in Nistkästen beobachten. Jetzt läuft das noch über eine Webcam, aber das ist nicht so naturnah. Wir wollen auch zeigen, welche Vögel in „Befis Naturgarten“ leben. Per Knopfdruck sollen ihre Stimmen zu hören sein.

GA : Hier gibt es nicht nur Natur sondern auch Technik?

Rieken : Das kommt gut an! Wir haben zum Beispiel eine Solar-Handy-Station. Viele laden ihr Handy in der Station auf, während sie einen Rundgang machen. In diesem Jahr richten wir noch eine E-Bike-Solarstation ein.

GA : Dann kann ich mein Handy und mein Elektro-Bike bei Ihnen umsonst aufladen?

Rieken : Ja. Auf unserem Gartenhäuschen ist eine Solaranlage, die liefert Strom.

GA : Kommt „Befis Naturgarten“ denn bei den Leuten an?

Rieken : Es kommen viele Gruppen und Schulkinder. Wir hatten neulich an unseren „Gartentagen“ mehr als 400  Leute hier. Nächstes Jahr wollen wir dreimal – voraussichtlich im Frühjahr, Sommer und im Herbst – „Gartentage“ anbieten.

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [495.2 KB]

Aus dem General-Anzeiger vom 7. August 2013

Fischsterben nach Gewässerpflege

Von Eike Heinen

Natur Ein Bagger mähte in und am Burlager Tief,
daraufhin verendeten viele Tiere

Theo Lüken zeigt tote Brassen, die er auf dem gemähten Ufer des Burlager Tiefs gefunden hat. Bild: Heinen

 

Ingo Rieken, Eigentümer von Befis Naturgarten, und Theo Lüken vom Naturschutzbund meldeten den Vorfall. Die Arbeiten sind unterbrochen.

 

Burlage - Im Burlager Tief schnappten die Fische an der Wasseroberfläche nach Luft, auf der Böschung lagen viele verendete Brassen und ein
76 Zentimeter langer Hecht wurde leblos ans Ufer getrieben – dieses Bild bot sich am vergangenen Montag rund um Befis Naturgarten in Burlage. Ingo Rieken, Eigentümer des Gartens, und Theo Lüken, Vorsitzender des Naturschutzbundes Kreises Emsland-Nord, vermuten, dass das Fischsterben mit Arbeiten zur Pflege des Gewässers zusammenhängt, die an dem Tag im Burlager Tief durchgeführt wurden. Ein Bagger hatte damit begonnen, die Vegetation am Ufer und im Wasser des Tiefs abzumähen. Zwei Stunden später trieben schon tote Fische im Wasser.

„Der Wasserstand ist zurzeit sehr niedrig, es ist heiß und das Aufwühlen des Flussbettes hat dazu geführt, dass noch weniger Sauerstoff im Wasser ist“, sagt Ingo Rieken und verweist auf die nach Luft schnappenden Fische im Wasser: „Das ist ein klassisches Zeichen von Sauerstoffmangel.“ Es sei ein sehr ungünstiger Zeitpunkt, um zu mähen, so Lüken.

Lüken und Rieken haben sofort die Sielacht Stickhausen benachrichtigt, die für die Unterhaltungsarbeiten verantwortlich ist – woraufhin die Arbeiten gestoppt wurden. Meino Kroon, Geschäftsführer der Sielacht, erklärt, dass das Mähen der Pflanzen nötig sei, um den (Ab-)Fluss des Wassers zu gewährleisten: „Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, für den Unterhalt der Gewässer zu sorgen“, sagt er, „wir versuchen , die Natur so schonend wie möglich zu behandeln“. Es sei schwierig, zwischen Rücksicht auf die Natur und dem Unterhalt der Flüsse abzuwägen. Die Sielacht Stickhausen kümmere sich um 1200 Kilometer an Gewässern, das sei leider nicht immer ganz naturverträglich möglich, so Kroon. „Das Fischsterben hängt trotzdem nicht unbedingt mit dem Mähen zusammen“, sagte er, er wolle aber nichts beschönigen, sondern die Situation prüfen, abwarten und irgendwann weitermachen: „Die Arbeit muss gemacht werden.“

Ingo Rieken wartet jetzt auf die Stellungnahmen der zuständigen Behörden, bevor er weitere Schritte einleitet. „Immer ist von Natur- und Tierschutz die Rede und dann passiert sowas“, sagte er. Von einer Anzeige sehe er zwar vorerst ab, „so kann es aber nicht weitergehen“, sagt er. „Ich bin stinksauer“!

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [333.5 KB]

Aus dem General-Anzeiger vom 7. August 2013

Tote Brassen und Schleien gefunden

Innerhalb kürzester Zeit fand Theo Lüken eine Hand voll Brassen zwischen den abgemähten Pflanzen auf dem Ufer des Tiefs. Das Exemplar, das er zeigt, weist eine große Schnittwunde auf, die vermutlich vom Schneidwerk kommen.

Natur Die Tiere verendeten am Montag im Burlager Tief an Befis Naturgarten. Kurz vorher wurden die Böschung und der Grund des Gewässers gemäht.

 

Burlage - Am Montag verendeten im Burlager Tief an „Befis Naturgarten“ viele Fische wie Brassen, Schleien und sogar ein Hecht. Ingo Rieken, Besitzer des Gartens, und Theo Lüken, Vorsitzender des Naturschutzbundes Kreis Emsland-Nord, bringen das Fischsterben mit Mäh arbeiten zur Pflege des Gewässers in Verbindung, die an dem Tag durchgeführt wurden. Durch das Aufwirbeln des Untergrundes sei der Sauerstoffgehalt im Wasser so stark gesunken, dass die Fische verendeten, meinen sie. Verantwortlich für die Arbeiten ist die Sielacht Stickhausen. Geschäftsführer Meino Kroon teilte auf GA-Nachfrage mit, dass das Verenden der Fische nicht zwangsläufig mit den Pflegearbeiten, die derzeit ruhen, zusammenhängt. Seite 3

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [436.9 KB]

Aus der Ems-Zeitung vom 16. Juli 2013

Garten- und Mühlentag in Burlage ein voller Erfolg

Rundum zufrieden mit dem ersten Mühlen- und Gartentag in Burlage ist Ingo Rieken (links). Gemeinsam mit dem Heimatverein hatte er in Befis Naturgarten und die Mühle eingeladen. „Wir wurden praktisch überrannt“, freut sich Rieken der gemeinsam mit Theo Lüken, Vorsitzendem vom Naturschutzbund (NABU) Emsland Nord, und Nils Hoogstraat durch den vor drei Jahren geschaffenen Naturarten geführt hat. Rund 400 Besucher sind laut Hoogstraat in den Garten gekommen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr ohne die Mühle waren es nur 100 Besucher. Rieken freute es, dass die Gäste zwischen beiden Orten gependelt sind. Für ihn steht fest: „Wir werden so einen Tag gemeinsam wiederholen.“ Interessierte können den rund 10 000 Quadratmeter großen Garten mit seinen Insekten, Blumen und Bäumen auf eigene Faust mithilfe der zahlreichen Infotafeln entdecken. Weitere Infos unter www.befis- naturgarten.de. Foto: Dirk Hellmers

Original-Bericht aus der Ems-Zeitung
EZE_LOK04(1).pdf
PDF-Dokument [461.5 KB]

Aus dem General-Anzeiger vom 16. Juli 2013

Burlager Schatz: Natur-Idyll und alter Holländer

Von Philipp Koenen

Aktion Erster Garten- und Mühlentag lockte viele Besucher nach Burlage Eingeladen hatten das Team von Befis Naturgarten und der Heimatbund.

 

Burlage - Burlage hütet einen Schatz. Es ist ein Schatz aus Bienen, Blumen und Bäumen. Besichtigen kann man ihn in Befis Naturgarten. Am Wochenende zog das Idyll in der Rhauderfehntjer Ortschaft viele Leute an, die in Ruhe über die Wiesen schlenderten – und schon mal einen Blick in den Bienen-Schaukasten warfen, um einem fleißigen Volk bei der Arbeit zuzusehen. Auch Führungen wurden angeboten.

Im Dorf gibt es noch einen Schatz, die historische Windmühle. 1824 wurde der Wallholländer gebaut, dessen Flügel sich immer noch im Wind drehen. Auch sie konnte am Wochenende besichtigt werden, für die Gäste gab es Tee, Kuchen und Bratwurst.

Das Team von Befis Naturgarten und der Heimatbund Burlage hatten zum ersten Garten- und Mühlentag eingeladen. Ingo Rieken, dessen Opa Bernhard Ficken das rund ein Hektar große Gelände am Befi-Weg gehört hatte, war erfreut über den Zuspruch. Zusammen mit Imker Johann Fennen, Nils Hoogstraat und Theo Lüken, dem Vorsitzenden des Naturschutzbundes Emsland Nord, hat der Enkel den Garten angelegt – mit Streuobstwiese, Insektenhotel, Bienenhaus Gartenteich und vielem mehr. Eine Oase der Ruhe und Gelassenheit. Wer die Seele baumeln lassen möchte – in Befis Naturgarten kann er das. Besucher dürfen jeden Tag in den Garten gehen. Kostenlos.

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [618.7 KB]

Pressemitteilung vom 19. Juli 2013

Pressemitteilung von Gitta Connemann MdB (CDU)

Aus dem "Der Wecker" vom 7. Juli 2013

Mühle und Naturgarten rücken eng zusammen

In Burlage gibt es am 14. Juli erstmals eine gemeinsame Veranstaltung der beiden Institutionen.

Das Insektenhotel im Naturgarten

Burlage. Mühlentage finden in Burlage regelmäßig statt. In „Befis Naturgarten“ war im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Pforte für einen Gartentag geöffnet. Am Sonntag, 14. Juli, rücken beide Institutionen für einen gemeinsamen Garten- und Mühlentag zusammen.

Die Idee zu der Kombination habe schon länger bestanden, so die Verantwortlichen des Naturgartens und des Heimatbundes in Burlage. Im Frühjahr habe man sich dann entschlossen, zukünftig gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen.
Am kommenden Sonntag, von 11 bis 17 Uhr, ist es soweit: „Nicht nur die Nähe der beiden Veranstaltungsorte ist reizvoll, auch thematisch ergänzen sie sich hervorragend“, betonen die Organisatoren.
Für diejenigen, die an der heimischen Tier- und Pflanzenwelt interessiert sind, bietet der Naturschutzbund (Nabu) Emsland Nord Führungen durch „Befis Naturgarten“ an. Imker Johann Fennen und Imkerin Hannelore Cordes aus Bockhorst bieten Honigprodukte an. Wer mag, kann einen Blick in den Schaukasten wagen und den Bienen bei der Arbeit zusehen. Außerdem können Nistkästen unterschiedlicher Art erworben werden.
Kostenlose Führungen geben die Mitglieder des Heimatbundes auch in der Burlager Windmühle. Das Heimat- und Naturkundemuseum in dem historischen Bauwerk erstreckt sich über drei Etagen. Die urige Atmosphäre in und um die Mühle lädt die Besucher zum Verweilen ein. Den ganzen Tag über werden Leckereien vom Grill serviert und es gibt Kaffee und Kuchen.
Wegen der eingeschränkten Parkmöglichen beim Garten am Befi-Weg wird darum gebeten, die Parkmöglichkeiten an der Mühle zu Nutzen. Der Fußweg zwischen beiden Veranstaltungsorten beträgt nur 600 Meter.
Nähere Informationen stehen im Internet unter www.befis-naturgarten.de zur Verfügung.

Original-Bericht aus dem "Der Wecker"
Der_Wecker.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

Aus dem General-Anzeiger vom 12. April 2013

Der NDR zeigt Film aus Region

Potshausen - In der Landvolkshochschule Potshausen, wurden 40 Personen zum Fachwart für Obstbaumpflege ausgebildet. Einen großen Teil der Kosten finanziert die „Bingo"-Stiftung. Deshalb begleitete ein NDR-Kamerateam die Teilnehmer, unter anderem in „Befis Naturgarten". Der Film wird am Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der Sendung „Bingo" gezeigt. 

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [312.4 KB]

Aus der Ems-Zeitung vom 30. März 2013

Vor zwei Jahren war in Befis NaturGarten noch alles verwildert

Ein Fernsehteam zu Besuch beim Pflanzenschnittseminar

Papenburg. Andächtig stehen die Zuhörer um einen der 50 Obstbäume in Befis Naturgarten in Burlage. Wenn Heinz Halfwassen über das Beschneiden, Veredeln und Pflanzen spricht hören sie genau zu. Das alles halten Kameras vom Norddeutschen Rundfunk fest. Die Dokumentation soll Mitte April ausgestrahlt werden.

Baum Nummer 51 wird gepflanzt von Heinz Halfwassen (links), Theo Lüken (mit Hammer) und Michael Theiss (rechts). Foto: Dirk Hellmers

„Das ist ungewohnt“, sagt Ingo Rieken, Initiator des Schaugartens. Dabei meint er nicht nur, dass ein Fernsehteam jeden Schritt der Gruppe filmt oder dass 30 Kenner von Obstbäumen in seinem Refugium die Bäume betrachten – gemeinsam mit Theo Lüken, Vorsitzender des Naturschutzbundes Emsland Nord, drückt er die Schulbank. „Wenn man 50 Obstbäume hat, muss man sich da auch mit auskennen“, sagt Rieken. Bis 2014 wird das Duo noch fünf weitere Wochenenden Unterricht im Evangelischen Bildungszentrum Potshausen (Landkreis Leer) nehmen oder an Außenterminen teilnehmen.

Theo Lüken ist angetan. „Das hilft uns ungemein“, findet er. Den die Lehrobjekte sind alles Bäume, die in den vergangenen zwei Jahren dort angepflanzt wurden. Die Hälfte davon erst im vergangenen Herbst. An ihnen demonstriert Halfwassen den „Pflanzschnitt“. So nennt es der Biologe, wenn die jungen Obstbäume beschnitten werden. Ziel bei dieser, aber auch bei späteren Beschneidungen, sei es, das möglichst viel Licht in die Baumkrone kommt, was den hier später wachsenden Früchten zugute kommt. „Dann wird das Aroma stärker“, so Halfwassen. Nach eigenen Angaben hat er in den vergangenen 20 Jahren etwa 600 Leute ausgebildet. Das an diesem Wochenende gestartete Seminar ist das 34. Gefördert wird es durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Daher auch der Besuch des Filmteams.

In den vielen kleinen Pausen scheinen es Lüken und Rieken zu genießen, die Geschichte von Befis Garten zu erzählen. Das Grundstück, das Rieken von seinem Großvater Bernhard Ficken – daher der Begriff BeFi – geerbt hatte, vor nämlich zwei Jahren noch verwildert und verwachsen war. Jetzt können sie bereits von rund 1000 Gästen im Garten sprechen, darunter mehrere Schulklassen .

Die beiden sprechen aber nicht nur von der Vergangenheit. Sie reden auch von ihren Plänen, von der Zukunft. Bei deren Umsetzung ist Nils Hoogstraat mit dabei, der sich um die Pflege der Anlage kümmert. Einige der Pläne scheinen zum Greifen nah: In einer Ecke liegen bereits Holzstämme. „Daraus wollen wir eine Scheune bauen“, sagt Rieken. In einer anderen Ecke stapeln sich Bretter. Aus ihnen soll ein Projekt entstehen, wobei Vögel beim Brüten beobachtet werden können. „Piepshow“ nennt das Duo dieses Vorhaben. Jedoch: „Bislang konnten wir noch nicht viel machen“, klagt Lüken aber über das Wetter. Die bislang wichtigste Neuerung ist eine Brücke, die das alte und das seit Herbst gepachtete Grundstück verbindet. Bis zur Eröffnung im Frühjahr will Rieken noch Stauden kaufen. „Es soll noch mehr blühen als im letzten Jahr“, so der Leeraner.

Immerhin eine neue Pflanze hat Halfwassen bereits mit gebracht. „Ich finde das ist ein tolles Projekt“, lobt er und setzt gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Theiss den mitgebrachten Apfelbaum in die Erde; es ist der 51. Baum im Garten. Er wird fachmännisch eingepflanzt und Halfwassen und Theiss bescheinigen: „Die anderen Bäume sind hier auch gut in Schuss“. Davon können sich die Besucher in wenigen Wochen selbst überzeugen, wenn Befis Naturgarten öffnet.

 

Die Sendung soll am 14. April um 17.00 Uhr auf dem NDR ausgestrahlt werden.

Original-Bericht aus der Ems-Zeitung
891_0029_685271_EZE_LOK03.pdf
PDF-Dokument [315.2 KB]

Aus dem General-Anzeiger und der

Ostfriesen-Zeitung vom 18. März 2013

Fleißiges Lernen für eine gute Ernte

Wissen Künftige Obstbaum-Fachwirte übten in Befis Naturgarten
in Burlage den richtigen Schnitt

 

Rund 30 Männer und Frauen nahmen am ersten Baustein der Ausbildung teil, die vom Evangelischen Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen angeboten wird. Im NDR-Fernehen wird demnächst von dem Projekt berichtet.

 

Von Marion Janßen

Michael Theiss (rechts), Pomologe – also Obstbaumkundler – aus Leezdorf, zeigte den Teilnehmern den Pflanzschnitt. BILDER: JANßEN

Burlage/Potshausen - Obstbäume liegen im Trend, weiß Michael Theiss. „Das Interesse an den alten Sorten ist erwacht. Auch der Selbstversorgergedanke spielt natürlich eine Rolle“, sagt der Obstbaumkundler aus Leezdorf (Brookmerland). Wo Ehec-Keime die Gurken verderben, Dioxin die Eier verseucht und Pferdefleisch den Lasagne-Genuss verdirbt, freut sich der Verbraucher an den Nahrungsmitteln, bei denen er garantiert weiß, was drin ist und woher sie kommen: den Früchten aus dem eigenen Garten. Dafür, dickes Obst an den Baum zu bekommen, muss man aber auch ein bisschen tun – und vor allem einiges wissen. Dieses Wissen vermittelte Theiss am Wochenende in Theorie und einem Praxisteil in Befis Naturgarten in Burlage.
Rund 30 Teilnehmer waren angereist – zum Evangelischen Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen (EBZ). Das bietet – von der Bingo-Umweltlotterie gefördert – eine Qualifikation zum Obstbaum-Fachwart an (siehe Infokasten).
Mit dabei waren vor allem viele Teilnehmer, die in Vereinen oder Institutionen aktiv sind, in denen es um Natur und Umwelt geht. „Multiplikatoren“, sagt Heinz Halfwassen, Leiter des Seminars und Pädagoge am EBZ. Denn: Die Teilnehmer geben ihr in Potshausen und Burlage gewonnenes Wissen weiter – in ihren Vereinen, etwa den Naturschutzorganisationen BUND und Nabu, dem Ökowerk Emden oder dem Ostrhauderfehner Verein Appelhoff.

Trotz seiner 72 Lebensjahre kein bisschen eingerostet: Gunther Brehme aus Oldenburg kletterte in einen alten Apfelbaum.
Staunend verfolgten die Teilnehmer die Kletterpartie.

Letzterer war durch Traute und Andreas Reents vertreten, die schon einige Erfahrung haben: „Im vergangenen Jahr haben wir in Befis Naturgarten die Obstbäume im neuen Gartenteil gepflanzt – die letzten noch am Abend, mit Taschenlampe“, erzählt Andreas Reents von seinem spannenden, aber mitunter eben auch sehr arbeitsintensiven Hobby. Trotzdem konnten die beiden Appelhoff-Mitglieder noch einiges lernen: „Und das macht ja auch Spaß.“
Fachwissen eignete sich auch Gunther Brehme aus Oldenburg an: „Ich adoptiere Obstbäume, um die sich keiner kümmert. Wenn ich einen sehe, finde ich heraus, wer der Besitzer ist, und frage nach, ob ich den Baum pflegen und abernten darf“, berichtet der 72-Jährige, der sicherlich der älteste Teilnehmer gewesen sein dürfte. Ungeachtet dieser Tatsache kletterte er aber behände die Leiter hinauf und in das Astwerk eines alten Apfelbaumes, um zu zeigen, wie man ältere Obstbäume auslichtet. Dafür erntete er einen besonderen Applaus.
An einem frisch gepflanzten Exemplar demonstrierten Michael Theiss und Heinz Halfwassen den Pflanzschnitt. Bei alldem blieb für die Teilnehmer noch Zeit genug, das prächtige Areal zu bewundern, das Ingo Rieken, Enkel des als „Befi“ bekannten Heimatdichters Bernhard Ficken, zusammen mit seinen Freunden Theo Lüken und Nils Hoogstraat unter dem Namen „Befis Naturgarten“ angelegt hat. „Dabei wollten wir ursprünglich nur ein bisschen auf dem Gelände aufräumen und ein paar Bäume pflanzen“, lacht Rieken. Aus der Aufräumaktion wurde ein Projekt, das heute zahlreiche Besucher und ganze Schulklassen anlockt, die mehr über die Natur erfahren wollen.
Über das Seminar des EBZ berichtet übrigens demnächst auch das NDR-Fernsehen in der Sendung „Bingo! Die Umweltlotterie“. Ein TV-Team war am Sonnabend vor Ort und filmte die Teilnehmer. Der Beitrag soll am 14. April um 17 Uhr ausgestrahlt werden.

Das Seminar

Das erste von insgesamt sechs Ausbildungsmodulen zur „Qualifikation zum Obstbaum-Fachwirt“ des Evangelischen Bildungszentrums Ostfriesland-Potshausen, die in diesem und dem nächsten Jahr zum Programm gehören, startete am Wochenende und beinhaltete den Ausflug nach Burlage.

Die Bingo-Umweltlotterie unterstützt die Seminarreihe. „Für viele Teilnehmer wäre das sonst viel zu teuer“, sagt Seminarleiter Heinz Halfwassen: Für die Ausbildung muss man sonst schon 3000 bis 4000 Euro zahlen. Das ist zu viel für Ehrenamtler, die das machen, um gemeinnützig tätig zu sein.“ Durch die Bingo-Förderung müssen die Teilnehmer nur einen Unkostenbeitrag für Unterkunft und Verpflegung in Potshausen zahlen.

Aus der Ems-Zeitung vom 15. März 2013

Nur ein paar Quadratmeter genügen schon

Nicht nur die Insekten profitieren von einem eigenen „Hotel“, auch die Vögel haben was davon, denn ihr Nachwuchs benötigt Insekten als Nahrung. Ingo Rieken und Theo Lüken (von links) vom NABU Emsland-Nord zeigen hier im Befis-Naturgarten in Burlage, wie ein Insektenhotel aussehen kann. Foto: Andre Bölscher

 

Von Andre Bölscher


BURLAGE. Im Garten summen die Bienen, die Sonne strahlt, die Vögel geben ein gut hörbares Konzert – dann ist der Frühling erwacht. Doch was ist nötig, um den angenehmen Lauten der Tierwelt im eigenen Garten lauschen zu können?

 

Theo Lüken von NABU Emsland-Nord verrät: „Wichtig ist, dass die Vögel ein passendes Biotop mit vielfältigen Pflanzen und genügend Nahrung vorfinden.“ Typische Vogelarten im Garten des nördlichen Emslands seien unter anderem Meisen, Amseln, Drosseln und auch der Buchfink. Um den Biotop-Charakter zu fördern, sollte der Garten naturbelassen bleiben. Der vielfach topgepflegte Hausgarten ist eher kontraproduktiv. Kahl geschnittene Hecken machen es „Nestdieben“ wie Krähen und Elstern einfach, Brutstätten und ihre Eier zu finden. Hilfreich ist eine Wasserstelle, denn die Vögel „baden sich auch mal ganz gerne“, erzählt Theo Lüken. Eine sogenannte Benjeshecke, die aus zu einem Wall aufgestapeltem Astschnitt bestehe, biete vielen Tierarten einen geeigneten Unterschlupf. Auch Insekten dürften im Garten nicht fehlen. Ein „Insektenhotel“ stelle für die Vögel direkt ein breitbandiges Nahrungsangebot dar. Zudem ist es für jedermann einfach gemacht. So würde es ausreichen, wenn man Hartholz nehme, ein paar Löcher hineinbohre und im Garten aufstelle, erklärt Ingo Rieken von NABU Emsland-Nord. Giftspritzen hingegen sei für den Vogelnachwuchs nicht gerade förderlich. Die hierdurch getöteten Insekten, die im Frühjahr zur Hauptnahrung der Vögel gehören, würden in großen Mengen an die Jungvögel verfüttert. Das Gift werde so an sie weitergegeben. Zu den weiteren Nahrungsmitteln der Vögel gehören Beeren, Körner und Mais. Zur Winterfütterung von Vögeln sagt Theo Lüken: „Im naturnahen Garten ist es gar nicht nötig zu füttern.“ So stelle eine Vogelschutzhecke eine gute Alternative dar. Die frei wachsende, Früchte tragende Hecke bestehe aus einheimischen Heckenpflanzen und biete eine weitere Nahrungsquelle für die Vögel. Geeignete Heckensträucher seien unter anderem Haselnuss, Sanddorn oder auch Eberesche. Damit die Vögel eine passende Brutstätte finden, können Nistbaukästen aufgehangen werden. Diese gebe es je nach Vogelart in verschiedenen Ausführungen. Zum einen unterscheiden sie sich in der Größe des Einfluglochs. Während der Blaumeise ein 28 Millimeter großes Loch ausreicht, benötigt der Star 50 Millimeter. Der Baumläuferkasten hat den Eingang hinten an der Seite direkt am Baumstamm. Das Einflugloch sollte Richtung Norden aufgehangen werden, damit den ganzen Tag über keine Sonne hineinscheint. Neben Vogelnistkästen gibt es auch Fledermaus-, Schmetterlings- und Florfliegenkästen. Das Aufhängen eines Nistkastens verspricht aber noch keine Nutzung durch die Tiere. Eine Brutstelle erweise sich erst dann als gut, wenn das vorliegende Biotop genügend Futter biete, erklärt Theo Lüken. Um das gesamte Jahr über einen vogelreichen Garten zu haben, reiche es schon aus, „wenn jeder in seinem Garten nur ein paar Quadratmeter der Natur lässt.“

Original-Bericht aus der Ems-Zeitung
Teilseite_EZE_LOK06_.pdf
PDF-Dokument [3.6 MB]

Aus dem "Der Wecker" vom 20. Januar 2013

Befis Naturgarten wächst und gedeiht

Vor der neuen Saison bewegt sich einiges in Burlage: Es soll eine E-Bike-Ladestation geben, einen weitaus größeren Obstgarten, einen Kartoffelacker mit alten Sorten und einen neuen Lehrpfad.

 

urlage. Befis Naturgarten, das sehenswerte Umweltprojekt in Burlage, wächst und gedeiht: Zur großen Freude von Initiator Ingo Rieken kam Post von der Umweltstiftung Weser-Ems. Die regionale Naturschutz-Organisation spendiert 1200 Euro für das „Piepshow“-Projekt. Dabei haben Besucher die Möglichkeit, den Tieren durch gläserne Rückwände der Vogelkästen beim Brüten zusehen zu können.
Die 2000 Euro, die der Nabu-Lehrgarten beim Sparda-Bank-Umweltpreis gewonnen hatte, kommen weiteren Vorhaben zugute: Bis zum Saisonbeginn im Frühjahr soll es zusätzlich zur Solar-Station, mit der Handys während des Besuchs aufgeladen werden können, auch noch eine mit Sonnenenergie betriebene Station geben, um E-Bikes aufzuladen. Dafür sollen zwei weitere Photovoltaikmodule gekauft und montiert werden.
Auch ein größerer Bienenstand, ein überarbeiteter Lehrpfad, eine Kräuterspirale und ein neuer Blühstreifen sind in Planung. Auch die Trockenmauer wird erweitert. Und die Verantwortlichen wollen eine Brücke bauen, die zum neuen Teil des Gartens führen soll, der erst seit kurzem dazugehört. Ingo Rieken hat – selbst finanziert – zu den bestehenden 5000 Quadratmetern jetzt noch eine ebenso große, benachbarte Fläche hinzugepachtet.
Auf der neuen Fläche haben Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Emsland-Nord jüngst gemeinsam mit Experten des Ostrhauderfehner Vereins „Appelhoff“ weitere 28 Obstbäume alter Sorten gepflanzt. Insgesamt stehen im Garten 50 Obstbäume – darunter 45 verschiedene Sorten. Auf dem neuen Feld soll auch ein Kartoffelacker mit alten Sorten entstehen.
Die Verantwortlichen von Befis Naturgarten machen zudem gemeinsame Sache mit dem Projekthof des Arbeitskreises Schule, auf dessen Grundstück sie ebenfalls eine Streuobstwiese mit alten Sorten anlegen wollen.  -ole

Theo Lüken (1. Vorsitzender des Nabu-Verbands Emsland- Nord, von links), Gerd Middendorf (Nabu) sowie Traute und Andreas Reemts vom Verein „Appelhoff“ pflanzten die alten Obstbaumsorten. Bild: privat
Original-Bericht aus dem "Der Wecker"
_DWDWL_H_08_08_20_.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

Aus dem Gastgeberverzeichnis der Gemeinde Rhauderfehn (01/2013)

Befis Naturgarten

Im kleinen Dorf Burlage, einem Ortsteil von Rhauderfehn liegt Befis Naturgarten. Das vom Naturschutzbund als Schaugarten geförderte Projekt ist nach dem aus Burlage stammenden Naturschützer und Heimatschriftsteller Bernhard Ficken (BeFi) benannt. Das 10.000 Quadratmeter große Areal ist ein Gartenparadies, das unzählige heimische Pflanzen und Tiere beherbergt. Der Naturgarten ist nicht mit einem Biotop zu verwechseln. Das Areal hat Gartencharakter und wird entsprechend gepflegt. Ein Gartenrundkurs führt zu verschiedenen Stationen, an denen sich Besucher informieren können. Befis Naturgarten ist an jedem Tag geöffnet. Am Eingangstor liegen Info-Broschüren bereit. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos unter www.befis-naturgarten.de

Original-Bericht aus dem Gastgeberverzeichnis
Seite 4_ Befis.pdf
PDF-Dokument [202.2 KB]

Aus dem General-Anzeiger vom 12. Januar 2013

Neue Projekte in Befis Naturgarten

Theo Lüken (1. Vorsitzender des Nabu-Verbands Emsland- Nord, von links), Gerd Middendorf (Nabu) sowie Traute und Andreas Reemts vom Verein „Appelhoff“ pflanzten die alten Obstbaumsorten. Bild: Rieken
Von Ole Cordsen

Entwicklung Das Umweltschutzvorhaben hat eine großzügige Spende bekommen

 

Vor der neuen Saison bewegt sich nun einiges: Es soll eine E-Bike-Ladestation geben, einen weitaus größeren Obstgarten, einen Kartoffelacker mit alten Sorten und einen neuen Lehrpfad.

 

Burlage - Im Übergang zur neuen Saison hat Befis Naturgarten in Burlage weitere Dynamik gewonnen. Zur großen Freude von Initiator Ingo Rieken kam jüngst Post von der Umweltstiftung Weser-Ems: Das Projekt bekommt 1200 Euro um sein „Piepshow“-Projekt zu stemmen, bei dem Besucher durch gläserne Vogelkastenrückwände den Tieren beim Brüten zusehen können. Die 2000  Eu- ro, die der Burlager Nabu-Lehrgarten kurz zuvor beim Sparda-Bank-Umweltpreis gewonnen hatte, kommen weiteren Vorhaben zugute: Bis zu Saisonbeginn im Frühjahr soll es zusätzlich zur Solar-Station, mit der Handys während des Besuchs aufgeladen werden können, auch noch eine mit Sonnenenergie betriebene Station geben, um E-Bikes aufzuladen. Dafür sollen zwei weitere Photovoltaikmodule gekauft und montiert werden. Auch ein größerer Bienenstand, ein überarbeiteter Lehrpfad, eine Kräuterspirale und ein neuer Blühstreifen sind in Planung. Zudem wird die Trockenmauer erweitert.

Außerdem wollen die Verantwortlichen eine Brücke bauen, die zum neuen Teil des Gartens führen soll, der erst seit kurzem dazugehört.

Ingo Rieken hat – selbst finanziert – zu den bestehenden 5000 Quadratmetern jetzt noch eine ebenso große Fläche hinzugepachtet, die – nur durch einen Graben getrennt – neben dem bisherigen Areal liegt.

Auf der neuen Fläche haben Mitglieder des Nabu Emsland-Nord jüngst gemeinsam mit Experten des Ostrhauderfehner Vereins „Appelhoff“ 28 Obstbäume alter Sorten gepflanzt hat. Insgesamt stehen im Garten 50 Obstbäume – darunter 45  verschiedene Sorten. Auf dem neuen Areal soll auch ein Kartoffelacker mit alten Sorten entstehen.

Die Verantwortlichen von Befis Naturgarten machen zudem gemeinsame Sache mit dem Projekthof des Arbeitskreises Schule, auf dessen Grundstück sie ebenfalls eine Streuobstwiese mit alten Sorten anlegen wollen.

Original-Bericht aus dem General-Anzeiger
General-Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_GA-Gesa[...]
PDF-Dokument [308.7 KB]

Unterstützt unsere Arbeit
mit einer Spende an
Befis NaturGarten e.V.

 

English information /
portuguesse informação

Natur&Kinder

Bei uns gibt es kinatschu das kostenlose Umweltmagazin
für Kinder!

 

Annahmestelle

für alte Handy

 

Solar-Strom Handy-Tankstelle

Partner in der Umweltbildung

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen


© Befis NaturGarten e.V., Immegastraße 34, 26845 Nortmoor